Video on Demand

Bei dem Video on Demand Verfahren wird über eine Videodatenbank mit einem  leistungsfähigen Videoserver eine bestimmte Anzahl von Filmen zur Verfügung gestellt. Der Zuschauer sucht sich einen Film aus, den er gerne zu Hause auf  seinem Bildschirm oder Fernseher anschauen möchte. Danach lädt er sich den Film auf die Festplatte seiner Settopbox oder seines PCs. In den meisten Fällen erfolgt dies über einen Internetzugang über die Telefonleitung. Je nach Leistungsfähigkeit seines Internetzugangs kann er sich den Film auch während des Herunterladens schon anschauen. Die Gebühren werden pro Film erhoben. Für die Bezahlung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einige Anbieter rechnen z.B. über die Telefonrechnung ab.

Die meisten Video on Demand Anbieter benutzen das „Windows Media Video“-Format von Microsoft, vor allem wegen des integrierten Digital Rights Managements. Aktuell wird der Media Player ab Version 7.1 von vielen Anbietern  vorausgesetzt. Wird ein besonderer Code benötigt, lädt ihn der Media Player automatisch nach. In Zukunft werden viele Anbieter das neuere „Windows Media 9“-Format voraussetzen, das eine bessere Qualität bietet als seine Vorgänger.

In welcher Qualität die Filme übertragen werden, hängt von dem jeweiligen  Anbieter ab. Wer nicht zu lange warten will, bis ein Film in guter Qualität vollständig heruntergeladen ist, benötigt einen DSL-Internetzugang. Mit diesem Zugang kann man den Film in der Regel schon während des Herunterladens anschauen. Meistens wird dann mit einer Bitrate von 500 KBit pro Sekunde  übertragen, was in etwa VHS Qualität bei einem Videorecorder entspricht. Etwa 1 GByte Platz auf der Festplatte sollte pro Film schon einkalkuliert werden.

Die kostenpflichtigen VoD-Filme werden verschlüsselt übertragen. Zum Abspielen des Films benötigt der Zuschauer einen digitalen Schlüssel, den er vom VoD  Anbieter erhält. Im Schlüssel sind die Lizenzdaten enthalten. Bei jedem Abspielen eines Films prüft der Media Player, ob eine Lizenz für den
jeweiligen Film vorliegt und wenn ja, ob der Schlüssel noch gültig ist. Einige Anbieter erlauben z.B. nur das Anschauen innerhalb einer Zeitspanne von 24 Stunden, danach verliert der Schüssel seine Gültigkeit.

Hier finden Sie einige Internetseiten von VoD-Anbietern